22 Mai 2025
CSI für Tecne und den Unterhafen-Tunnel in Genua.
Geologische Erkundung des Gebiets abgeschlossen
CSI hat kürzlich die geologischen Erkundungsarbeiten im Hafengebiet zwischen Ponte Caracciolo und Calata Molo Vecchio abgeschlossen – zur Unterstützung des Baus des Unterhafen-Tunnels von Genua, einem der wichtigsten strategischen Infrastrukturprojekte in der ligurischen Hauptstadt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Tecne, dem Ingenieurbüro der Autostrade per l’Italia Gruppe, durchgeführt. Das Bauwerk ist etwa 4,2 km lang, davon 3,4 km im Tunnel, und verbindet den Verkehrsknotenpunkt San Benigno im Westen mit der Viale Brigate Partigiane im Osten über zwei getrennte Tunnelröhren für jede Fahrtrichtung, die im maschinellen Vortrieb errichtet werden.
Das Projekt geht auf die Notwendigkeit zurück, die Verkehrsführung in Genua zu verbessern, die derzeit hauptsächlich über die in den 1960er-Jahren errichtete Hochstraße erfolgt – inzwischen unzureichend für das heutige Verkehrsaufkommen. Städtische Umgestaltungen im Westen, am Alten Hafen und im historischen Zentrum haben die Notwendigkeit einer neuen Infrastrukturlösung zur Bewältigung des aktuellen Personen- und Güterverkehrs deutlich gemacht.
Die Rolle von CSI
Für die Planung und den Bau eines Tunnels dieser Größenordnung ist eine genaue Kenntnis des Untergrunds unerlässlich. CSI führte eine Bohrkampagne durch, um die Stratigraphie – also den Aufbau und die Mächtigkeit der geologischen Schichten – des Untersuchungsgebiets zu erfassen. Der Schwerpunkt lag auf der exakten Bestimmung der geologischen Materialien im Zusammenhang mit dem geplanten Tunnelverlauf. Zahlreiche Proben wurden für geotechnische Laboranalysen entnommen.
Besondere Sorgfalt galt den Tiefbohrungen im Hafengebiet, um Betriebsabläufe nicht zu stören. Die Bohrungen wurden direkt vom Kai aus durchgeführt, mit einer nur leicht geneigten Ausrichtung, um strategische Punkte entlang des Trassenverlaufs gezielt zu erreichen. Der Bohrfortschritt wurde mittels gyroskopischer Geräte überwacht, um die Einhaltung der vorgegebenen Bohrtrajektorien zu gewährleisten.
Abschluss im vorgesehenen Zeitrahmen
Dank der präzisen Koordination des Teams und dem Einsatz spezialisierter Technologien konnte CSI die Arbeiten termingerecht abschließen. Die gelieferten Daten waren entscheidend für die Ausführungsplanung und trugen maßgeblich zur geologischen Kenntnis des komplexen Bauumfelds bei.